Alle die uns schon länger kennen wissen, dass wir das Reisen lieben! Da war es nur eine Frage der Zeit bis wir in den ersten Urlaub mit Baby E starten. Übrigens werde ich ab sofort aufhören sie „Baby E / Klein E“ zu nennen, ab sofort nenne ich sie auch hier, wie im echten Leben Emilia / Mili. 



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Der erste gemeinsame Urlaub von Matthias und mir ging übrigens nach Irland. Ohne Plan. Wir haben damals recht kurzfristig über Ryanair Flüge gebucht und sind nur mit unseren Backpacks los – das einzige was wir noch gebucht hatten war der Transfer vom Flughafen in die City. So sahen von dort an alle unsere Urlaube aus. Nie unnötiges Gepäck, nie viel Plan und einfach schauen wo es uns hintreibt.

Egal wie perfekt ihr plant, es werden definitiv Dinge anders laufen! 

Das war eigentlich auch unser Plan für diesen Spätsommerurlaub, aber da Milli gerade mal 8 Wochen alt ist wollten wir weder sie noch uns überfordern. Also haben wir uns für 10 Tage in ein wunderschönes Airbnb am Lago Maggiore eingemietet.

In dem heutigen, ersten Teil, möchte ich auf die Organisation und Vorbereitung vor dem Urlaub eingehen. Wie wir es geschafft haben nicht völlig planlos durchzudrehen und auch ich mit meiner Stilldemenz weitestgehend an alles gedacht habe.

Organisation

1. Handy Notizen App benutzen

Schon Wochen vor dem Urlaub habe ich angefangen wie eine doofe alles was mir in den Kopf kommt und was man mitnehmen bzw. brauchen könnte in meine Notizen App auf dem iPhone zu tippen. Beim iPhone könnt ihr die Notiz an andere Leute freigeben und somit beide daran arbeiten. So haben wir die Packliste nach und nach gefüllt. Für das Packen haben wir die Liste dann 2x ausgedruckt und alles abgehakt bzw. ggf. handschriftlich ergänzt.

2. Stapeln

Es ist tatsächlich utopisch zu denken, dass man die Dinge 1-2 Tage vor der abreise packen kann. Hat das Baby gerade dann 2 gute Tage, kann es durchaus machbar sein. Ist es aber gerade mal quengelig und mag nichts außer auf dem Arm getragen werden hat man den Salat. 
Deshalb habe ich schon 5 Tage vor Abreise angefangen Stapel zu bilden. 

  • Bodys, Shirts, Hosen etc. alles was gewaschen wurde und mit muss – direkt auf den Stapel
  • Steriliserte Schnuller (die sie eh nicht nimmt, aber lieber auf Nummer sicher gehen), Löffel, Fläschchen etc. beiseite stellen
  • „Wohlfühl-Dinge“ für Emilia stapeln, Ihre Decken, Stillkissen, Schlafsack
  • usw.

3. Keinen Zeitplan für den Anreise / Abreise Tag

Bloß nicht vornehmen, dass ihr zu einem gewissen Zeitpunkt das Auto beladen habt, losfahrt oder geschweige denn am Urlaubsort ankommt. Das setzt euch nur unter Druck und wenn wir ehrlich sind, wird es sowieso nicht wie geplant laufen. Unter anderem einer der Gründe wieso ich noch etwas Respekt vor einem Urlaub mit Flug habe, da ich finde, dass dieser doch sehr viel mehr Stress für das Kind und auch die Eltern bedeutet.(Pünktlich am Flughafen sein, viele sperrige Dinge (Kinderwagen & Co), viele Eindrücke und Geräusche am Flughafen usw.)

Die Baby – Packliste

Hygiene 

  • 2 Packungen Einmalwickelunterlagen
  • 3,5 Packungen Lillydoo Windeln à 33 Stück pro Packung
  • *4 Packungen Pampers Aqua Pure https://amzn.to/2OXXuc5
  • 2 Packungen Tücher für Gesicht & Hände
  • Bürste
  • Zink Creme
  • 1 Packung Einmalwaschlappen
  • *Mandelöl https://amzn.to/2OPkqKi
  • *Nasensauger https://amzn.to/2R4gxmb
  • *Desinfektionsspray – finde ich MEGA praktisch und benutze es schon seit Ewigkeiten, da es für Hände und für Flächen ideal ist https://amzn.to/2OTHDex

Medizin Tasche

 

Kleidung

  • 4 Mützen
  • 2 Woll Westen
  • 2 Cardigans
  • 1 Regenjacke
  • 2 Wärmere Overalls
  • 12 Bodys
  • 6 paar Söckchen
  • 5 dicke Shirts
  • 5 dünne Shirts
  • 6 dickere Hosen
  • 8 dünne Hosen
  • 3 Halstücher
  • 2 Kleider
  • 1 Wollkleid

Sonstige Ausstattung

Essen

  • 3 Fläschchen + Pre Nahrung (falls meine Brüste abfallen oder so :D)

 

Wir haben uns dann am Abreisetag den Wecker auf 07:00 Uhr gestellt, Matthias hat den Mietwagen und Frühstück geholt, während ich die kleine gestillt und gewickelt habe. Wir haben also versucht für Mili den Tagesablauf morgens weitestgehend wie gewohnt zu handhaben. 

Während ich duschen war und wir die letzten Dinge ins Auto gepackt haben, hat sie in der Federwiege gelegen und war super brav. Selbst die Autofahrt war unglaublich einfach. Wir haben nur einen Stop gemacht, den wir sowieso als Pipi Pause benötigt haben und den Rest hat sie einfach durchgeschlafen. Ich habe fast Angst das hier zu schreiben, da uns die Rückfahrt ja noch bevorsteht – und wer weiß wie die dann laufen wird.

Edit: die Rückfahrt war bis auf ein paar Mal Weinen wegen Bauchweh ebenfalls super 😉

Im nächsten Teil erzähle ich euch dann, was wir unnötigerweise eingepackt haben und was letztendlich wirklich zum Einsatz kam…